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GAH |
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29.08.2009 |
Die obere Leiste führt Sie zu den einzelnen Sachbereichen (Ausschüssen des Rates) - links die Leiste zu organisatorischen Bereichen Überzeugende Politik: Soziales
Obwohl wir die immensen finanziellen Aufwendungen für die Landesgartenschau politisch mittragen und verantworten, darf die Stadt ihre Aufgaben in der Sozialpolitik deshalb nicht vernachlässigen. Erst reicht nicht – soweit es ihre Zuständigkeit berührt – angesichts der steigenden Belastungen und Not vieler Menschen, die die Folgen der Wirtschaftskrise spüren.
Deshalb werden wir uns für ein Sozialticket, - d.h. ermäßigte Fahrmöglichkeiten im öffentlichen Personennahverkehr - einsetzen und die Stadtverwaltung Hemer, den Rat und die Vertreter der Stadt im Kreistag auffordern, ihren Einfluss dafür beim Märkischen Kreis und der MVG geltend zu machen. Weiterhin muss sich das Angebot für Bedürftige im Bereich Kultur, Schule und Sport verbessern und soziale Aspekte insgesamt eine stärkere Berücksichtigung finden, z.B. durch ein Familienticket für alle städtische Einrichtungen und Veranstaltungen, Schulstarter-pakete o.ä. Wir werden hier entsprechende Initiativen im Rat und in den Ausschüssen starten, die weitere Entwicklung Hemers in der Wirtschaftskrise im Auge behalten und dann angemessen mit kurzfristigen Anträgen an den Stadtrat reagieren. Eine Möglichkeit ist z.B., das Angebot des bereits bestehenden Sozialkaufhauses für Jedermann zu öffnen. Die bisherige Beschränkung für Bedürftige könnte bei guter Konzeption und Leitung aufgehoben werden und es wären preiswerte Angebote für alle BürgerInnen möglich, auch ohne als Konkurrenz der ansässigen Wirtschaftsbetriebe aufzutreten, indem ganz bewusst vorhandene Nischen ausgenutzt werden.
Eine Gesellschaft setzt sich aus Menschen unterschiedlicher Geschlechter, Fähigkeiten, Nationalitäten, Herkunft, Hautfarbe, Altersstufen, finanzieller Möglichkeiten und vieler anderer Aspekte zusammen. Wir wollen, dass all diese Menschen mit allen ihren Fähigkeiten und/oder Einschränkungen vollwertig am sozialen Leben unserer Stadt teilhaben können und fordern deshalb die gleichberechtigte Berücksichtigung aller Bewohner von Hemer. Das heißt z.B.: - behindertengerechte Zugänge in alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen und sukzessive die Überprüfung der gesamten Stadt im Blick auf vorhandene Einschränkungen für Behinderte und und deren schrittweise Beseitigung. - Mehr Integrationshilfen für Migranten - Förderung von Projekten, die Nationalitäten, Religionen und Generationen zusammenführen u.a.m. (siehe auch Kapitel Senioren und Jugend) - Aktive Einbeziehung von psychisch kranken und behinderten Menschen in unsere Gesellschaft und eine nicht nur administrative sondern auch menschlich bessere Anbindung der Patienten der Hans-Prinzhornklinik in das städtische Leben.
Eine Stadt ist nur dann eine starke Gemeinschaft, wenn sie ALLE gesellschaftlichen (Rand-) Gruppen berücksichtigt, ernst nimmt und integriert.
Die Stadt Hemer und ihre Bürger werden auch von der Verwaltung, den Ämtern und sonstigen Einrichtungen geprägt. Wir wollen eine offene Stadtverwaltung und kundenorientierte Ämter und Einrichtungen, wo Bürger kompetente, freundliche und verlässliche Auskunft und Hilfe bekommen , eben ‚König und Königin‘ sind.
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